Monthly Archives: August 2014

Rise and shine!

Ahrg! Es ist doch noch zu früh, um sich so aufregen zu müssen. Man würde es meinen. Aber gerade in der Früh da liegen die Nerven blank. Das wussten schon die alten Griechen. Es müsste Platon gewesen sein, der da sagte: „Hat die Sonn den Himm noch nicht erklummen, nervt jedes Zwitschern, jedes Summen!“

Es schmatzt vom Abteil nebenan! So richtig penetrant. Mit offener Schnautze beisst sie auf ihrem Kaugummi herum und schaut dabei in den vermeintlich luftleeren Raum um sich herum hinein. Als gäbe es kein Morgen! Und das Schmatzen ist nicht mal rythmisch. Es kommt und geht wie es gerade passt. Was ich am liebsten tun würde, behalt ich jetzt mal für mich.

Und da nimmt just in diesem Moment der Herr neben mir einen Tagi aus der Tasche und breitet ihn vor sich aus. So schön in meinen Kreis der Ruhe hinein. Knapp an meiner Nase vorbei.

Ich danke vielmals für dieses wundervolle erwachen liebe Götter der Morgenpendlerströme! (Das war Ironie und soll nicht für bare Münze genommen werden, ihr doofen Götter der Morgenpendlerströme.)

A la bonheur, lieber Herr Maler Fischer!

Wurstweggen

Das ist jetzt aber schon auch noch nett, ja. Jetzt isst der Typ vis a vis von mir einen Wurstweggen. Das hat jetzt meine Lust nach einem Wurstweggen auch angetrieben. Gerne würde ich jetzt einen Wurstweggen essen.

Normalerweise würde ich mich ja aufregen, wenn einer neben oder eben vis a vis von mir einen Wurstweggen essen würde. Denn normalerweise hätte ich das Gefühl, dass ich in meiner geschmacklichen Ungestörtheit gestört würde, wenn einer da einfach vis a vis von mir einen Wurstweggen essen würde.

Aber heute ist das nicht so. Heute bekomme ich eben auch Lust auf einen Wurstweggen wie ihn der Typ da vis a vis von mir hat. Denn Heute habe ich einen ziemlichen Hunger beieinander.

Und so muss ich mich jetzt dazu überwinden, nicht den Wurstweggen dem Typen vis a vis von mir aus der Hand zu reissen und reinzubeissen. Ich werde mich der Geduld üben und später einen Wurstweggen essen. Oder auch eine Banane.

A la bonheur, holzöpfelchappe!

Aua, aua, aua!

Ich machs kurz: Gestern hatte ich eine Blinddarmentzündung.

Ja, genau diesen unverkennbar stechenden Schmerz in der seitlichen Bauchgegend hatte ich. Aua! So eine Blinddarmentzündung tut wirklich sehr sehr weh und mit der ist ja bekanntlich auch überhaupt nicht zu Spassen. Das steht auch an verschiedenen Stellen im Internet, dass mit einer Blinddarmentzündung überhaupt nicht zu Spassen sei. Ja!

Meine Blinddarmentzündung ging dann aber ziemlich schnell wieder vorbei, als ich im Guugel “auf welcher Seite ist der Blinddarm?” eingegeben habe und bemerken musste, dass die Seite die weh tat, nicht die Seite war, auf welcher der Blinddarm sich angeblich befinden sollte. Es tat dann auch bald nicht mehr weh und ich konnte beruhigt schlafen gehen.

a la bonheur, tutti quanti!