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Nicht vermisstes wiederfinden ist auch schön

Heute habe ich etwas wiedergefunden, das ich seit fast genau einem Jahr verlegt habe aber nie vermisste. Als ich es gefunden habe , habe ich mich nicht gefreut. Ich habe mich aber auch nicht geärgert. Ich hab nur gedacht: Ah lustig, das hier! Ha! Na so was, wie lustig! Von was spreche ich?

— Haha! Sie dachten schon das hier sei so ein dummes Rätsel, das sie jetzt zu lösen versuchen sollten. Nein, das ist nicht so ein dummes Rätsel, das sie jetzt zu lösen versuchen sollten und ihre Lösung in die Kommentarspalte schreiben sollten und dann von anderen belehrt werden sollten, dass sie doof sind oder „42“ schreiben oder „fake“ oder „was soll immer diese Scheisse mit 42“ oder „das ist nie im Leben fake, das gibts wirklich“ oder halt sonst was dummes halt. Nein, so ein Rätsel käme mir nicht in die Tüte, es ist alles in Ordnung.

Hier gehts um das was ich gefunden habe. Also nicht um das was ich gefunden habe, aber um die Art und Weise oder vieleicht besser um den Kontext des wie ich es gefunden habe. Es geht darum, dass ich es gefunden habe, obwohl ich es weder gesucht noch vermisst habe. Und sie müssen jetzt nicht raten, wie ich es gefunden habe. Ich werde Ihnen sagen, wie ich es gefunden habe. Und wenn Sie jetzt denken „Scheisse nochmal komm auf den Punkt, ich habe besseres zu tun als hier immer wieder dasselbe zu lesen ohne dass der Text hier mich mal weiterbringen würde“, dann ist das nur ihr Recht. Das könnte ich auch verstehen, denn dieses Geschwafel kann einem schon mal auf den Sack gehen. Darum möchte ich jetzt auch direkt auf den Punkt kommen und diesen dann auch gleich mit einem zuckersüssen Doppelpunkt einleiten:

Ich habe heute eine Jacke angezogen, die ich scheinbar vor einem Jahr das letzte mal ausgezogen habe. Denn ich habe darin einen Jeton gefunden, der von einer Veranstaltung stammt, die gerade diese Woche vor einem Jahr stattgefunden hat. Das fand ich so lustig, dass ich mir gedacht habe, ich mache einen Beitrag über solche Situationen, wo man was in einer Jacke oder Hose findet, das alte Erinnerungen hervorruft oder auch nicht wie zum Beispiel Kaugummi. Dann wollte ich über verschiedene Aspekte dieses Geschehnisses berichten und auch noch weitere Beispiele erläutern. Das werde ich jetzt aber alles nicht mehr tun, weil ich unglücklicherweise zuviel Einleitung geschrieben habe und zwischendurch mal abgeschweifft bin. Raten Sie doch mal wo.

A la bonheur, Butterpüppli

Ach ja, fast hät ichs vergessen. Hier ist der Jeton, von dem ich die ganze Zeit gesprochen habe:
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Das Wesen der Pendlerstrecke

Die Unterschiede sind gewaltig, wenn nicht sogar frapant (eines meiner Lieblingswörter im Moment). Objektiv mag es zwar dasselbe sein, subjektiv völlig nicht! Sie fragen sich von was ich spreche? Dann lesen Sie nochmal den Titel dieses Beitrags, heilanddonner!

Es geht ums Pendeln. Um das mit dem Zug. Nicht das beim Esotheriker. Das Pendeln von Ort zu Ort. Mit dem wiederkehrenden Ziel den einen zu verlassen, um den anderen zu erreichen. Und hier gibt es Unterschiede! Grosse! Frapante! Diese Unterschiede manifestieren sich hauptsächlich in der zurückgelegten Pendlerstrecke. Obwohl diese an und für sich nichts dafür kann, wie sich das Pendeln auf ihr anfühlt. Es ist halt einfach mal so, dass die einen Glück hatten, während die anderen einfach schlecht liegen. Ich möchte an dieser Stelle drei von einander zu unterscheidende Pendlerstreckentypen vorstellen.

Die Gegen-Strom-Strecke zeichnet sich dadurch aus, dass sie zu B-Pendlerzeiten (das sind die Zeiten, wenn der Grossteil der Pendler von A nach B fahren muss) nicht stark befahren ist und gleichzeitig auch zu A-Pendlerzeiten nicht viele Pendler mit sich führt. Diese Strecke ist subjektiv sehr angenehm. Sie bietet dem Pendler viel Platz und Ruhe.

Der zweite Typus ist die Mit-Strom-Strecke. Sie ist sowohl zu A-, wie auch zu B-Pendlerzeiten voll und bietet darum kaum Platz für den Einzelnen in der Masse verschwindenden Pendler. Doch in den allermeisten Fällen ist das Konzept der Ruhe bei diesem Streckentypus gegeben. Denn Pendler sind im Normalfall alleine und darum auch grösstenteils in allgemeiner Stille unterwegs.

Der dritte Fall, den ich hier unterscheiden will ist die Gegen-Strom-huch-nein-scheisse-hier-ist-ja-alles-voller-Touristen-Strecke. Es ist die schlimmste aller Strecken – subjektiv gesehen. Sie bietet weder Platz noch Ruhe. Sie ist erfüllt von Einkaufstüten, Wanderstöcken, Kindsgeschrei und Gesprächen über Bergketten und Wechselkurse. Sie ist die Mücke unter den Pendlerstrecken, das Haar in der Suppe, die Warze am Kinn der Fahrgelegenheiten! Sie ist penetrant, nervig und äusserst blöd!

Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesen drei Streckentypen um Idealtypen handelt. Die konkreten Ausprägungen innerhalb der Kategorien sind vielschichtig. Ausserdem bestehen unzählige Mischformen. Was aber konstant bleibt: Touristen sind der wohl frapanteste (!) Störfaktor auf Pendlerstrecken!

A la bonheur, Kili!

Anmerkung: Jetzt wo Sie diesen Beitrag durchgelesen haben, können Sie sicher auch bestimmen auf was für einer Pendlerstrecke das obige Bild aufgenommen wurde. Ich bin darum auch wirklich äusserst stolz auf Sie!

Der Text, der keiner sein wollte

Wenn man mal nicht weiss über welches Thema man schreiben will, sollte man einfach mal damit beginnen, zu sagen, dass man nicht weiss über welches Thema man schreiben will. Das Thema müsste dann ja von ganz alleine kommen, es müsste sich beim schreiben des Textes allmählich herauskristallisieren. So wie sich auch das Gericht beim Kochen herauskristallisiert, wenn man dann nur mal mit dem Kochen angefangen hat. Nur hat sich jetzt bei mir, im Gegensatz zum schreiben, beim Kochen noch nie was entwickelt so einfach so während dem Prozess des Kochens. Ausser vieleicht verkochter Reis. Der war dann auch nicht mehr das, was er beabsichtigt zu sein gewesen war, sondern eben verkocht verdammt!

Ja also der Grund, warum ich jetzt einfach mal so drauf los schreibe ist eine Ellenlange Zugfahrt. Nehmen Sie das nicht wörtlich, sie ist wirklich lang, gopfertoori! Und wenn man so im Zug sitzt und von Elle zu Elle fährt, muss man schliesslich etwas zu tun haben. Und weil man sich auch seinem Umfeld anpassen möchte, ist da etwas mit „in das Handy hinein starren“ genau das richtige. Das beruhigt die Leute rundrum, denn das ist schliesslich auch Normal. Stellen Sie sich mal vor, ich würde jetzt anstatt hier diesen Text mühselig mit dem Handy zu schreiben, irgendwelche Löcher in die Luft starren (ich kann das, ich hab Laseraugen). Und stellen Sie sich auch vor, ich würde danach von Loch zu Loch springen und immerzu schreiend die Worte „ich bin der Lochgott, ich bin der Lochgott“ von mir geben. Ich, und ich denke da sind Sie wohl mit mir einer Meinung, denke das käme weniger gut an als hier diesen Text zu schreiben. Obwohl es mir ähnlich viel Spass bereiten würde, denke ich.

So schreibe ich also diesen Text ohne In und ohne Halt und schreite auf meinem Weg Richtung Elle voran. Und das geschieht dann doch schneller als ursprünglich angenommen, was wohl dann an Albert Einstein und seinem relativen Zeugs liegt. Also der Zeit, der relativen. Denn das Kurzweiligkeitspotential von so einem Textgeschreibe und dem Gedankenspiel Herr über seine selbstgestarrten Löcher zu sein ist scheinbar enorm gross. Es ist so gross, dass ich jetzt fast schon ein bisschen pressieren muss, wenn ich diesen Text ohne Anspruch noch fertig bringen, ja zu einem Abschluss bringen will. Darum ist es wohl eifach auch am besten, diesen Satz als Anlass zu nehmen, dem finalen Punkt dieses Beitrags entgegenzueilen und ohne grosse Umschweiffe das Band zu durchtrennen und Sie liebe Leser wieder in den Alltag zu entlassen.

A la Bonheur, Maisschnitte!

Ich bin sowas von Punk!

Heute habe ich voll krass zivilen Ungehorsam geleistet. Ich habe mir den Kopfhörerstöpsel für das rechte Ohr in das linke Ohr gesteckt! Gleichzeitig habe ich mir den Kopfhörerstöpsel für das linke Ohr in das rechte Ohr gesteckt! Dann bin ich in das Musik App im Handy rein und habe auf Play gedrückt!

Ich glaube die Leute im Zug neben und vor mir waren völlig entsetzt. Denn ich habe das so richtig provokativ gemacht. Zuerst nahm ich beide Stöpsel in die rechte Hand. Dann habe ich mir die Stöpsel angeschaut und mit dem mit dem grossen L drauf die Hand gewechselt. Dann habe ich mich umgeschaut. Währenddessen führte ich meine Hände ganz langsam zu den Ohren hinauf. Ich achtete dabei immer auf die Gesichter meiner Mitpendler – keine Reaktion. Und dann kam es! Ich wechselte kurz vor den Ohren sie Stöpsel aus und steckte sie mir verkehrt herum in die Ohren! Die Reaktionen waren frapant!

Ja ja! Ich kann schon PUNK sein wenn ich will!

A la bonheur, Erdbeertörtli!

Diese Schuhe quietschen!

Ich bin es leid mit diesen Schuhen. Sie quietschen. Bei jedem Schritt immer so quick-quack-quick-quack. Und je nachdem auch quuck-quock-quack-queck! Wenn ich will dass die nicht quietschen, dann muss ich ganz steif gehen. So mit gestreckten Beinen und ganz süüferli. Wenn ich hingegen will, dass man das quietschen ganz laut hört, dann muss ich ganz lange grosse Schritte machen. Dann macht es so richtig quiiiiiitsch-quaaaaaaaatsch-quoooooooootsch! Aber das will ich eigentlich nie.

Blöd ist es vor allem auch dann, wenn es ganz still ist in einem Raum und ich dann so von einem Ende zum anderen Ende gehen muss. Dann macht es die längste Zeit diese Quietsch-Geräusche und das kann dann unter Umständen auch mal ein bisschen peinlich werden. Dann schauen die Leute hoch und denken sich was auch immer sie dann denken und ich mein dann die denken etwas über das Quietschen der Schuhe und dann denke ich auch wieder an das blöde quietschen der Schuhe und dann nervt es mich wieder so sehr, dass ich anfange steiff zu gehen und denke mir dabei, das sieht jetzt sicher wieder wahnsinnig doof aus.

Manchmal ist es auch so, dass ich so da stehe und von einem Bein aufs andere gehe (das mache ich oft, wenn ich irgendwo warten muss). Wenn ich das mache, dann quietscht es oft nur ganz kurz. Die kurzen Quietscher tönen dann aber sehr ähnlich wie ein kurzer Furz, der ganz unverhofft rauskam und den man dann grad noch so abschneiden konnte, so dass er sich nicht in einen längeren verwandeln konnte. Das kann dann auch sehr peinlich werden. Vor allem wenn es mehr wie einmal am gleichen Ort passiert. Und vor allem auch und überhaupt nur dann, wenn jemand unmittelbar daneben steht. Denn wenn das ja passiert, dann schau ich meistens unbewusst kurz herum, ob es denn jemand gehört hat. Und das macht das Ganze natürlich noch viel offensichtlicher. Wenn Sie wissen, was ich meine. Ich glaube Sie wissen, was ich meine. Nein ich weiss, dass Sie wissen, was ich meine!

Ich kaufe bald neue Schuhe. Und zwar kaufe ich Schuhe, die nicht mehr quietschen beim Gehen. Dann muss ich mich nicht mehr über das Quietschen aufregen und ich muss mir auch keine Gedanken mehr darüber machen, was wohl andere Leute sich für Gedanken machen! Und das macht das Leben doch bedeutend einfacher. Denn wenn ich nicht mehr überlegen muss was andere überlegen, dann kann ich mehr selber überlegen was ich überlege – checksch!?

a la bonheur, Honigschnegg!

Heute möchte ich gerne etwas über Kabelsalate schreiben.

Ich sag oft zu mir, darüber musst du dann noch auf alabonheur schreiben, das wär noch was. Dann mach ich wieder etwas anderes und vergesse natürlich über was ich da genau schreiben wollte. Das passiert mir oft. Das ist ein bisschen deprimierend. Ehrlich.

Finden Sie es nicht auch nervig wenn Sie unbedingt dieses eine Kabel haben wollen, Sie es aber zuerst entsalaten müssen? Ich finde das wahnsinnig nervig! Denn meistens ist es ja dann so, dass man mit dem entsalaten anfängt und man zuerst alles einfach mal noch viel schlimmer macht, weil man am falschen Ende des Kabels zieht. Man zieht und stösst und würgt und macht. Hier in die Schlaufe rein. Da unter dem einen durch. Dort über dem anderen drüber. Durch das Gewühl raus mit dem einen Ende und wieder rein mit dem Anderen. Rund um den Knäuel durch das Loch auf der anderen Seite und dann in die Lasche darunter.

Dann schaut man sich das Ganze nochmal aus der Distanz an und merkt, dass es nicht besser geworden ist. Es ist jetzt einfach ein anderer Salat. Aber der Salat an und für sich blieb erhalten. Dann sagt man zu sich: Mannomann was soll der Scheiss. Salat hier, Salat da. Immer nur dieser blöde Salat. So’n Hals krieg ich wegen dem Salat. Jetzt hab ich aber den Salat – Tammisiech!

So vergeht dann die Zeit mit Fluchen, Ziehen, Stossen, durch Laschen ziehen und auf den Boden stampfen. Der Salat der bleibt. Der steht da wie so ein Fels in der Brandung. Obwohl er ja biegbar ist und sich verformen lässt. Darum ist dieses Sprichwort sehr ungünstig gewählt. Aber es ist auch ein schwieriges und fast schon einmaliges Problem, so ein Kabelsalat*. Darum nützt auch ein Sprichwort nichts. Man könnte höchstens ein neues Sprichwort schaffen für das Salatproblem. Nur muss man dann ja dann nicht von einem Sprichwort sprechen. Man kann dann einfach schreiben was man meint, ohne irgendwelche Dinge die das selbe bedeuten, aber etwas anderes meinen – jawoll!

Und Schluss am Endes ist der Kabelsalat dann doch irgendwann mal noch aufgelöst. Und meistens merkt man dann ja, dass das Kabel entweder das Falsche ist. Oder es ist zu kurz. Oder es hat eine ungünstige Farbe wie zum Beispiel Rosa oder Rosé oder Ocker. Und dann muss man es zurücklegen und sich ein anderes aus dem Salat heraus nehmen. Und jetzt ist der Moment gekommen, wieder oben beim Text weiterzulesen.

a la bonheur, Putzerl!

* Der Kabelsalat ist zwar verwandt mit dem Schnursalat. Dessen Lösung kann aber oftmals ein Messer sein. Beim Kabelsalat führt jedoch diese Lösung oft dazu, dass man das Kabel nicht mehr für das brauchen kann, für was man es brauchen wollte und sollte – meistens. Darum hat das Problem auch einen total anderen Charakter – völlig!

Wenn man dann doch noch nach Hause gehen will.

Ja ja, das passt schon, ja ja das geht schon. Immer so: ja ja das klappt noch, ja ja no pröblem. Und dann ist er weg. Der Zug! Verdammi siech nomol!

Und dann steht man so da auf dem Gleis, also knapp dabeben bei der Linie wo man ja nicht darüber gehen darf, weil man sonst scheinbar vom Zug überrollt würde, der aber ja nicht da ist und nicht kommt, oder schon weg ist. Und so steht man dann da und wartet auf den Nächsten. Immer brav hinter der weissen Linie.

Aber man weiss nicht wann der fährt. Also kuckt man mal in die SBB App rein, die auf dem Telefon drauf gespeichert ist. Und die sagt, da fährt einer in fünf Minuten. Der sei dann aber auch der Letzte, dann ist Schluss für Heute. Aber der, der da in fünf Minuten fahren sollte, der hat gemäss blauer Anzeigetafel am Bahnhof vier Minuten Verspätung. Und dann weiss man nicht mehr, ob man dann den anderen Zug am nächsten Bahnhof, wo man ja gemäss SBB App umsteigen sollte um bis nach Hause zu gelangen, noch erreichen kann. Denn es ist ja nicht sicher, dass dieser dann auch auf den Anderen warten würde, wenn er denn müsste. Denn man kennt ja auch die Hierarchie der Züge nicht genau, wenn man da am Gleis steht und sich überlegt, ob man denn den Zug den man erreichen will auch wirklich erreichen kann.

Also wartet man und macht so dumdidum dumdidum, Daumen dreh hier, auf und abgehen da (immer schön brav hinter der weissrn Linie), um sich das Warten zu verkürzen. Und man denkt da auch immer die ganze Zeit: so kommt der Siech jetzt denn! Das kann ja wohl nicht wahr sein, Heiland!

Und dann kommt der dann doch irgendwann und man steigt ein und ist dann doch ziemlich erleichtert, weil man reinsitzen kann.

Aber weil man den Ersten nicht erwischt hat, ist man trotzdem noch auf Nadeln, weil man immer noch einen Nächsten erwischen muss. Denn dieser hier ist ja kein Direkter, wie es der Erste gewesen wäre. Ja, jener wäre direkt nach Hause gefahren, dieser aber fährt nur bis DingsDa und da muss man dann den Nächsten nehmen bis DingsDort um noch rechtzeitig zu Hause anzukommen. Und das immer auch in der Hoffnung, dass dieser Nächste dann auch fährt oder nicht schon gefahren ist, huere siech!

Aber man muss sich ja grundsätzlich auch keine Sorgen machen. Weil die fahren ja eigentlich immer, wenn da auch steht dass sie fahren. Das mag anderorts anders sein, aber hier fahren die. Wir sind ja schliesslich in einem entwickeltem Land, nöd wohr! Manchmal fahren die einfach ein paar Minuten zu spät, aber grundsätzlich fahren die. Und dann, wenn die zu spät fahren, dann muss man halt eben beim umsteigen ein bisschen rennen, um den Anschluss zu erwischen und dann ist man dann aber auch sehr froh, wenn man von einem hierarchisch höher liegenden in einen hierarchisch tiefer liegenden Zug umsteigen muss. Denn diese warten auf die anderen aber die anderen nicht auf diese.

Und dann wischt man sich Schluss und endlich doch noch den imaginären Schweiss von der Stirn ab und sagt zu sich selbst so ganz im Stillen: Das war jetzt aber wieder mal eine Reise mit Tücken, heinomol! Nächstes mal nimm ich den Direkten, der vorher fährt!

Bonheur, juhee!

Zitate die das Leben bereichern

Wer einem eine Grube gräbt, verfügt über einen funktionierenden Menzi Muck

Morgenstund hat oft Mundgeruch im Mund.

Die frühe Made frisst den toten Vogel.

Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe, weil er arm ist.

Grüne sind unreife Rote.

Ein Hafenkran in Zürich ist nicht nur dumm, sondern auch blöd.

Feminismus hört dann auf wenn sie den „richtigen“ Kennenlernen.

Wer vom Aff gebissen, dem gehts beschissen.

Guter Inhalt schlägt gute Rechtschreibung.

Gut abgeschrieben ist halb gearbeitet.

Schlecht gefahren ist besser als gut gelaufen.

Nasenpopeln ist besser als nichts zu essen.

Sozialismus hört bei 6’000.- Bruttoeinkommen auf–>Scheiss Studenten

Atheismus hört auf wenn man in Todesgefahr ist – oder schlecht auf die Prüfung vorbereitet.

Hippies haben schäbige Kleider weil sie kein Geld haben. Hipsters zahlen viel Geld für schäbige Kleider – Hipster sind doof

Die Vermutung ist und bleibt die Schwester des Untergangs.

Nach dem Krieg ist jeder General.

Wer denkt, dass ein Volksvertreter das Volk vertritt, der denkt auch das ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

Zweifelhafter Ruhm ist auch Ruhm.

Zum lügen braucht es immer zwei, einer der lügt und einer der die Scheisse noch glaubt. (Quelle: Homer. j. Simpson)

Britney Spears war scheisse, Justin Biber ist scheisser. Deutschlehrer sind am scheissersten.

Aus eigener Feder: El Conquistador delas macinas
elconcuistadorodelasmacinas

Ein Frühlingsgedicht

Oh Sonne, du wahre Pracht,
hast gute Laune mitgebracht.
Dort oben stehst du prall und gelb
und erleuchtest s’ganze Himmelszelt.

Deine Strahlen erwärmen genüsslich mein Haupt
nicht lang her, da hat der Nebel mir dich geraubt.
Dieser Arsch, der kann mich mal
liegt hier rum und macht das Leben fahl.

Du bist der Hit, das sag ich dir
verlockst du mich zu Wurst und Bier.
Kannst von mir aus noch ein bisschen bleiben,
ich werd mit dir die Zeit vertreiben – versprochen.

Du wärmst mich oben, rechts und links
und auch in der Mitte, im Herz und der Milz.
Trotzdem treibst du mir nicht den Schweiss,
denn das wär dann doch ein bisschen ein Scheiss.

Bleib drum noch im Frühling hocken
und mach dich noch nicht auf die Socken.
Denn bist du mal ne Sommersonne
wiegt deine Hitze gut ne Tonne.

Der Frühling, ja den mag ich sehr,
er bringt die Frische rauf vom Meer.
Nicht zu heiss und nicht zu kalt,
einfach eben richtig, halt.

Der Herbst, der ist auch ganz ok,
aber um den geht’s hier nicht, oh je.
Ich driffte ab um Himmels Willen
Muss beim Frühling bleiben, zum Beispiel bei Blumen, der Sonne oder dem Grillen.

Oh ja, so schön die Blumen blühn
ein wahres Meisterwerk, nicht nur in Bergün.
Nein auch in Winti, Züri und Fraui,
Scheisse, das schöne Gedicht versaui!!

Nicht so schlimm, denn die Message ist raus
So wie auch wir, verliess sie ihr Haus.
Danke Nebel, danke Sonne,
danke fürs Gehen, danke fürs Kommen.

à la bonheur.

Das ist meine Lieblingsnussmischung!

Das Gute an dieser Nussmischung ist, dass sie gesalzen ist. So schmecken die Nüsse nicht zu fad wie sie das ohne Salz täten. Gleichzeitig ist da aber auch nicht noch zusätzlich so Zeugs wie Paprika, Honig oder Wasabi auf den Nüssen drauf. Solche Dinge welche die Nüsse unnötig aufpimpen mag ich nicht immer gern und wenn das dann da drauf ist, dann hat die Nuss schon einen gewissen Charakter, den ich dann in dem Moment vielleicht gar nicht so haben will. Denn wenn so ein Nusscharakter schon vorherrscht sind die Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Nahrungsmitteln wie zum Beispiel mit Bananen nur noch sehr eingeschränkt möglich. Ich mag Nüsse mit Bananen und das passt dann nicht zu Wasabi zum Beispiel.*

Diese Nüsse sind  schlicht und einfach nur gesalzen. Und zwar in einem guten Mass. Da ist weder zu viel noch zu wenig Salz auf den Nüssen. Die Menge vom Salz auf den Nüssen muss ja auch stimmen. Bringt ja nichts, wenn da zwar Salz auf den Nüssen ist, man bei jeder zweiten Nuss aber das Gefühl hat, dass da kein Salz drauf ist. Ist hingegen zu viel Salz drauf, muss man nach jeder zweiten Nuss etwas trinken um dafür zu sorgen, dass einem dann nicht noch die Spucke weg bleibt vom vielen Salz. Aber wie gesagt, die Menge an Salz ist bei diesen Nüssen genau richtig.

Und die Nussmischung hat noch einen weiteren wahnsinnig guten Vorteil. Sie hat Rosinen drin. Und diese Rosinen sind gleich mitgesalzen. Das mag komisch klingen, ist aber sehr lecker. Denn Rosinen mit Salz findet man nicht oft und man würde auch nicht denken, dass das schmeckt, wenn man das so zum ersten Mal hört, dass die mitgesalzen sind. Aber da irrt man sich, wenn man das denkt. Gesalzene Rosinen schmecken unglaublich gut. Aber natürlich nur wenn man die im richtigen Mass salzt, was in dieser Nussmischung  eben der Fall ist. Und natürlich auch nur wenn man Rosinen grundsätzlich mag.

Das Fazit lass ich mal weg, das sollte ja eigentlich selbstredend sein. Bonheur.

*Eigentlich mag ich Bananen gar nicht in Kombination mit Nüssen. Ich habe das nur geschrieben, weil ich mal etwas über Bananen schreiben wollte. Vieleicht mache ich bald mal einen Artikel zu Bananen und erwähne dann darin Nüsse.